Zahnfüllungen

Früher gab es in der Füllungstherapie lediglich zwei Materialien, die für einen langfristigen Verbleib im Munde geeignet waren und so den Erhalt des erkrankten Zahnes langfristig sichern konnten. Es handelte sich auf der einen Seite um Amalgam und auf der anderen Seite um Gold.

Wir gehören nicht zu denjenigen, die – aus welchen Gründen auch immer- den Standpunkt vertreten, dass modernes Silber-Amalgam aufgrund seines Gehalts an Quecksilber ( ca.50% Anteil einer Füllung) für die Patienten hochgiftig ist und unbedingt vermieden werden muss. Die eher wissenschaftlich eingestellten Mediziner streiten sich in diesem Punkte mit den alternativ und ganzheitlich eingestellten, und wir können und wollen hier nicht den Schiedsrichter spielen. Letztlich ist die Frage noch nicht entschieden und im Moment sieht es so aus, als würde es sich um eine Glaubensfrage handeln, die jeder Patient alleine für sich beantworten muss. Sicher ist, dass es sich bei Silber-Amalgam um ein ausgezeichnetes, langlebiges Füllungsmaterial handelt, dass dazu noch einfach zu verarbeiten ist. Deshalb legen wir auf ausdrücklichen Wunsch unserer Patienten gerne auch für gesetzlich versicherte Patienten zuzahlungsfreie Silber-Amalgam-Füllungen.

Wir haben jedoch volles Verständnis dafür, dass die meisten unserer Patienten nicht zuletzt auch aus ästhetischen Gründen lieber mit anderen Füllungen versorgt werden wollen.

Mit Gold als Füllungswerkstoff (Gold-Inlays oder Teilkronen) ist es etwas ganz anderes. Gold besitzt ausgezeichnete Material-Eigenschaften, und es ist keine Seltenheit, dass Gold-Füllungen 20 Jahre und länger halten. Jeder, der nicht so gerne zum Zahnarzt geht, sollte sich sehr sorgfältig überlegen, ob er nicht den ästhetischen Nachteil der Farbe mit Blick auf die Langlebigkeit der Füllung hinnehmen will, insbesondere dann, wenn die Füllungen im hinteren Seitenzahnbereich liegen, wo sie – insbesondere im Oberkiefer- in der Regel nicht besonders auffallen.

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